Vernissage: „Manifest Destiny“ bei Moeller Fine Art (Berlin)

Moeller Fine Art zeigt in der Berliner Dependence die vielfältige Ausstellung „Manifest Destiny“ mit Photographien, Installationen, Skulpturen, Collagen und Zeichnungen von Mildred Howard (USA), Tom Molloy (Irland) und Simon Norfolk (Nigeria/UK). Der Titel bezieht sich auf die gleichnamige Doktrin des 19. Jahrhunderts, die u.a. dazu genutzt wurde, die territoriale Expansion der USA als Wille Gottes zu rechtfertigten.

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Hans-Christian Schmid: Sturm (Storm)

Das Polit-Drama „Sturm“ von Hans-Christian Schmid ist ein kleines, eher stilles Meisterwerk geworden: hier wird der Krieg nicht mit Blick auf seine unmittelbare Gewalt betrachtet, sondern seine Auswirkungen und langanhaltenden Verletzungen. Sturm zeigt zudem die Schwierigkeiten und auch Limitationen der internationalen Gerichtsbarkeit auf, indem er seine Handlung um eine Anklägerin  am Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ICTY)1 sowie ihre Kronzeugin zentriert. Die glaubhaften Charaktere und die dichte Atmosphäre zeigen zahlreiche, filmisch selten beleuchtete Probleme auf.

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Kathryn Bigelow: The Hurt Locker (Tödliches Kommando)

Kathryn Bigelows neuer Film Tödliches Kommando (The Hurt Locker) ist möglicherweise der überzeugendste Versuch, Krieg als Droge zu erklären, ohne ihn dabei zum Heldenepos verkommen zu lassen. So ganz nebenbei sorgen die exzellente Besetzung und die atmosphärisch dichte Inszenierung für den besten Film über den modernen Krieg aus der Sicht des Soldaten im Einsatz.

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