Sonntag, der 27. Januar 2013 16:34h
Am 12. Februar 2013 eröffnet die Ausstellung “2 + 2: Phönix Chemnitz” in den Räumlichkeiten des Chemnitzer Künstlerbundes. Das eingeführte Format sieht vor, dass zwei lokale mit zwei externen Künstlern zu einem Thema zusammentreffen. Diesmal nahm man sich des Friedenstages an: Am 5. März 1945 wurde Chemnitz stark zerstört – mehr als 2.100 Menschen verloren dabei ihr Leben. Wie kann an dieses Ereignis erinnert werden? Wie sieht eine zeitgenössische Auseinandersetzung mit Krieg aus? Mit Peggy Albrecht (* 1974) und Rose-Marie Güttler (* 1978) konnten zwei Chemnitzer Künstlerinnen gewonnen werden, während Jan Bejšovec (* 1975, Konfliktstoff) und Martin Bayer (* 1971, Wartist) aus Berlin externe Perspektiven präsentieren. Mehr…
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KategorienHinweise, Termine Tags: Ausstellungen, Bildende Kunst, Deutschland, Erinnerungskultur, Fotografie, Installation, Künstler, Terrorismus, Vernissagen, Waffen, Zweiter Weltkrieg
Dienstag, der 02. Oktober 2012 08:35h
Die 24 Werke der Ausstellung “AKA Peace” im ICA London (26.-30. September 2012) werden am 4. Oktober 2012 um 1930h bei Phillips de Pury & Company in London versteigert. Eine illustre Schar zeitgenössischer Künstler (u.a. Mat Collishaw, Gavin Turk, Jake & Dinos Chapman, Sarah Lucas, Damien Hirst, Antony Gormley und Bran Symondson, auf Initiative des Letzteren) setzte sich für die Charity-Organisation Peace One Day mit dem hochgradig symbolisch aufgeladenen Sturmgewehr AK-47 auseinander.
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KategorienHinweise, Termine Tags: Afghanistan, Afrika, Auktion, Balkan, Kalter Krieg, Künstler, Lateinamerika, Russland, Skulptur, Terrorismus, UdSSR, Ukraine, Vietnam, Waffen
Donnerstag, der 09. Februar 2012 16:58h
Gerhard Richter, der wohl bedeutendste lebende Künstler, wird heute 80 Jahre. Immer wieder hat er sich im Laufe seines Schaffens mit politischen Themen und Krieg auseinandergesetzt, z.B. Anfang/Mitte der 1960er Jahre mit seinen Arbeiten zu Kampfflugzeugen (“Phantom-Abfangjäger”, 1964; “Bomber”, 1963; “Stukas”, 1964; “Mustang-Staffel”, 1964, etc.; bemerkenswert ist nicht zuletzt die Ästhetik der Sujets), in seinen Werken zur RAF oder auch in Einzelwerken wie dem abstrakten, expressiven “Krieg” (1981). Die Unschärfe des lächelnden “Onkel Rudi” (1965) begeistert nach wie vor, das Werk läßt den Betrachter förmlich frösteln. Auch gab er Tätern wie Opfern der NS-Euthanasie ein Gesicht, etwa mit den Arbeiten “Herr Heyde” (1965) und “Tante Marianne” (1965).
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Donnerstag, der 06. Mai 2010 11:27h
Ein Freund machte uns auf die Arbeiten von Peter Sauerer aufmerksam: seine Skulpturen aus Holz sind häufig im verkleinerten Maßstab und setzen sich mit Geschichte, Berühmtheiten und unserer Wahrnehmung auseinander. Hierzu bedient er sich oft der Ironie, ja des Spotts, doch ohne dabei zu verniedlichen. Die räumlich kleinen Arbeiten verdichten und verpflichten den Betrachter, einen genauen Blick auf die Arbeiten zu werfen.
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Mittwoch, der 01. April 2009 09:28h
Zum 1. April ist es ja ein alter Brauch, die werten Leser in eben jenen Monat zu schicken. Da sich die Witzischkeit bei der Thematik gern in Grenzen hält, beschränke ich mich auf ein Bild, das ich letztens im Internet entdeckte.
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