Über Wartist

Dienstag, der 20. Januar 2009 13:28h Einen Kommentar schreiben Kommentare

Krieg ist ein Menschheitsthema – seit frühester Geschichte töten und verletzen sich die Menschen in organisierter Weise.

“Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen.”
(Platon)

Trotz seiner großen Bedeutung gehört der Krieg zu den wenigen Tabuthemen in unserer Gesellschaft. Selten flackert allgemeines Interesse auf, z.B. bei einem neuen oder zu verlängernden Einsatz der Streitkräfte. Doch bald ist wieder “Business as usual”: Eine echte sicherheitspolitische Diskussion findet nicht statt.

“You may not be interested in war, but war is interested in you.”
(frei nach L. D. Trotski)

Gern wird hierzulande auf “die Geschichte” verwiesen, womit in der Regel die 12 Jahre nationalsozialistischer Gewaltherrschaft gemeint sind. Doch eben darum wäre es fatal, die Augen zu verschließen und sich nicht mit Krieg auseinanderzusetzen.

Seit jeher haben sich Menschen mit Krieg künstlerisch befaßt, von den ersten Höhlenmalereien bis zur zeitgenössischen Kunst. Die Kunst bietet einen vielfältigen Zugang zum Menschheitsthema Krieg.

Das Ziel von Wartist ist es, die Tabuisierung der Auseinandersetzung mit Krieg zu beenden – und nicht seiner Anwendung. Als Fernziel soll damit ein Beitrag zur Verbesserung der sicherheitspoltischen Diskussion geleistet werden.

Wartist setzt sich mit Kunst und Krieg auseinander. Damit werden Kontroversen nicht ausbleiben. Folgendes Zitat sei vielleicht hilfreich:

“Studying peace would be similar to students of medicine learning how it feels being healthy. On the contrary, they need to learn about the diseases to cure them.”
(Dr. Barrie Paskins, Department of War Studies, King’s College London, UK)

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