Montag, der 04. März 2013 19:35h
Vom 8. März bis 3. April 2013 präsentiert das Willy-Brandt-Haus in Berlin die Ausstellung One Person Crying: Women and War mit Fotografien von Marissa Roth. Die 1957 in Los Angeles geborene Pulitzer-Preisträgerin setzt sich seit 1984 mit dieser Thematik auseinander: damals reiste sie in die jugoslawische Heimat ihrer jüdischen Großeltern, die 1942 von ungarischen Faschisten ermordet wurden. 1988 erhielt sie von der Los Angeles Times den Auftrag, afghanische Flüchtlinge zur portraitieren. Das Thema ließ sie nicht mehr los: One Person Crying: Women and War behandelt die Folgewirkungen des Krieges auf Frauen in ihrer jeweiligen Gesellschaft. Mehr…
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KategorienHinweise, Termine Tags: Afghanistan, Ausstellungen, Balkan, Deutschland, Erinnerungskultur, Fotografie, Irak, Irland, Japan, USA, Vernissagen, Vietnam, Zweiter Weltkrieg
Samstag, der 02. Februar 2013 16:47h
Vom 2. Februar bis 22. Mai 2013 zeigt das NRW-Forum Düsseldorf die Ausstellung Exposed des den meisten als Musiker bekannten Künstlers Bryan Adams. Viele der ca. 150 gezeigten Arbeiten sind Glamour-Portraits von Schauspielern und Musiker-Kollegen. Als maximaler Bruch zu all den makellosen Stars sind Adams’ Portraits britischer Kriegsversehrter zu sehen: eindrucksvolle Portraits vom Krieg gezeichneter Menschen. Prothesen ersetzen die einstigen Gliedmaßen, monströse Narben verweisen auf die Verwundungen und den Schmerz. Die Bilder seien laut Adams sein Weg, “das Erbe des Krieges zu zeigen”. Mehr…
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Dienstag, der 22. Januar 2013 15:09h
Am Freitag 25. Januar 2013 um 2400h präsentiert das Projekt Videoart at Midnight die vier Videoarbeiten Ernste Spiele I-IV (2010) des Dokumentarfilmers und Medienkünstlers Harun Farocki. Seit vier Jahren zeigen der Sammler Ivo Wessel und der Galerist Olaf Stüber einmal pro Monat Videokunst im Berliner Kino Babylon Mitte. Die vier Arbeiten von Farocki behandeln Trainingsmethoden des US Militärs und den computerunterstützten Umgang mit posttraumatischen Belastungsstörungen. Der Übergang zwischen Kriegsspiel, Kriegssimulation und realem Krieg erscheint zunehmend fließend.
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Donnerstag, der 03. Januar 2013 16:26h
Wir freuen uns sehr, ab dem 18. Januar 2013 die Ausstellung “Peaceful Places” im so zentral gelegenen wie gut besuchten ARD-Hauptstadtstudio präsentieren zu können. Der in Berlin lebende Künstler Henning Kappenberg setzt sich intensiv mit Landschaft und Landkarten auseinander. Was sehen wir in Landschaften und was glauben wir zu sehen? Landkarten hingegen repräsentieren immer auch ein politisches System. Die von Martin Bayer kuratierte Ausstellung wird am 17. Januar 2013 eröffnet werden.
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Freitag, der 23. November 2012 14:40h
Vom 8. November 2012 bis 18. Januar 2013 wird im ratskeller – Galerie für zeitgenössische Kunst im Untergeschoss des Ratshauses Berlin-Lichtenberg die Gruppenausstellung Barbaren der Oberschicht – Maskeraden systemischer Gewalt gezeigt. Ein interessanter Beitrag ist Florian Göttkes Videoinstallation “Toppled” (gekippt, gestürzt) und sein gleichnamiges Buch, in dem er sich mit den zahlreichen Statuen Saddam Husseins im Irak auseinandersetzt, die nach dem Sturz des Diktators gleichsam gestürzt wurden. Aus dem Machtsymbol wurden Ikonografien des Niedergangs, passend zum Diktator selbst, der zum Ende als dreckiger Flüchtling aus einem Erdloch hervorgeholt wurde.
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Dienstag, der 23. Oktober 2012 21:15h
Der aus dem Irak stammende Künstler Schamal zeigt ab dem 27. Oktober 2012 seinen neuesten Friedensvogel im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr, Flugplatz Berlin-Gatow. Als ferne, aber doch realisierbare Vision sollen diese Friedensvögel einst in den Himmel seiner Heimat steigen und “die Kinder im Land zum Staunen, Freuen und Fragen bringen und die Erwachsenen zum Nachdenken über Freiheit und Frieden inspirieren”.
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Sonntag, der 14. Oktober 2012 16:03h
Der Fotokünstler Markus Georg Reintgen setzt sich in seinem Schaffen immer wieder mit kriegerischer Gewalt auseinander (siehe auch der Wartist-Artikel zu seiner Serie “Remember September”). In der Ausstellung “Krieg – Väter und Söhne” im Berliner Antikriegsmuseum (20. Oktober 2012 bis 6. Januar 2013) werden zahlreiche (überarbeitete) Fotografien zu sehen sein.
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Mittwoch, der 08. Februar 2012 23:51h
Am 7. Februar 2012 wurde die Ausstellung “Die Prosa der Ereignisse” im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin vor zahlreichen Gästen eröffnet. Jens Kloppmann präsentiert einen Querschnitt durch sein Schaffen in den vergangenen Jahren, bis hin zu eigens für die Ausstellung erstellten Videoinstallationen. Seine Arbeiten kreisen um die Themen kollektive und individuelle Erinnerung, Geschichte und unseren Umgang damit.
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KategorienRezensionen Tags: 9/11, Afghanistan, Afrika, Ausstellungen, Balkan, Bildende Kunst, China, Deutschland, Erinnerungskultur, Erster Weltkrieg, Fotografie, Irak, Iran, Kalter Krieg, Korea, Lateinamerika, UdSSR, Ukraine, USA, Video, Vietnam, Zweiter Weltkrieg
Mittwoch, der 25. Januar 2012 14:32h
Wir freuen uns sehr, ab dem 7. Februar 2011 die Ausstellung “Die Prosa der Ereignisse” im so zentral gelegenen wie gut besuchten ARD-Hauptstadtstudio präsentieren zu können. Mehrere Zyklen und Einzelwerke werden bei diesem Querschnitt durch das Werk von Jens Kloppmann präsentiert. Die Vielfalt der verwendeten Materialien und Techniken ist hoch und reichen von Videoinstallationen und Fotoretuschen über Gipsabgüsse bis zu Laubsägearbeiten, um nur einige zu nennen. Die von Martin Bayer kuratierte Ausstellung wird vom Studioleiter des ARD-Hauptstadtstudios Ulrich Deppendorf eröffnet. Auch diese Ausstellung wird freundlicherweise von der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V. und SONY Deutschland unterstützt.
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KategorienHinweise, Termine Tags: 9/11, Afghanistan, Afrika, Ausstellungen, Balkan, Bildende Kunst, China, Deutschland, Erinnerungskultur, Installation, Irak, Iran, Kalter Krieg, Korea, UdSSR, Ukraine, USA, Vernissagen, Video, Vietnam, Zweiter Weltkrieg
Dienstag, der 24. Januar 2012 14:56h
Vom 12. Februar bis Ende Mai 2012 präsentiert das Militärhistorische Museum der Bundeswehr (MHM) in Dresden die Ausstellung “Krieg” mit Fotografien von James Nachtwey. Dieser zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Fotografen und ist nicht zuletzt für seine berührenden Aufnahmen aus Kriegs- und Krisengebieten bekannt. Im Zuge der Verleihung des Dresdener Friedenspreises an Nachtwey zeigt das MHM in seiner ersten Sonderausstellung nach der Wiedereröffnung rund 60 Fotografien, darunter auch der eindrucksvolle, 11m lange Wandfries, der bisher nur auf zwei Ausstellungen in den USA und in Frankreich zu sehen war.
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KategorienHinweise, Termine Tags: 9/11, Afghanistan, Afrika, Ausstellungen, Fotografie, Irak, Israel, Lateinamerika, Palästina, Vernissagen