Tokios Yasukuni Schrein ohne Regierungsbesuch

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs finden sich jedes Jahr am 15. August, dem Tag der japanischen Kapitulationjapanische Regierungsmitglieder am Yasukuni-Schrein in Tokio ein. Doch der am 4. Juni 2010 gewählte Premierminister Naoto Kan, der sich bereits vor einigen Tagen bei Südkorea für die Kolonialherrschaft 1910-1945 entschuldigte, setzt seinen Versöhnungsweg fort: Zum ersten Mal seit 25 Jahren nahmen keine Regierungsmitglieder an den Zeremonien des Jahrestages teil.

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Kulturgespräch: Gedenkkultur der Bundeswehr (Deutschlandradio)

Das Deutschlandradio sendete am 13. August 2010 um 1915h unter dem Titel „Freundliches Desinteresse“ (ein Zitat des damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler zur Haltung der Bevölkerung zur Bundeswehr) sein 45minütiges Kulturgespräch zum Thema „Gedenkkultur der Bundeswehr“.

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Elly Beinhorns Rekordflug als Briefmarke

Am 13. August 1935 gegen 0330h hob die bereits bekannte Fliegerin Elly Beinhorn im heute polnischen Gliwice (Gleiwitz) zu einem weiteren Rekordflug ab: innerhalb eines Tages wollte sie von Deutschland nach Asien und retour fliegen; 3.470 km in knapp 13,5 Stunden sollten es werden. Der erfolgreiche Flug, die Fliegerin und auch ihr Flugzeug – eine Bf-108 „Taifun“ – werden mit einer am 12. August 2010 von der Deutschen Post AG herausgegebenen Briefmarke geehrt.

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Untergang der „Kursk“: 10 Jahre danach

Vor zehn Jahren sank das  russische U-Boot K-141 Kursk; 118 Seeleute kamen dabei ums Leben. Die “Kursk”-Katastrophe war – neben dem Unglück an sich – ein mehrfaches Debakel: Russland war nicht in der Lage, die Seeleute zu retten; die Hilfsaktion war – gelinde gesagt – chaotisch; und selbst das Heben des Rumpfs mussten die niederländischen Firmen Mammoet und Smit Internationale übernehmen. Vor einem Jahr wurde nun wenigstens ein lang geplantes und sehnsuchtsvoll erwartetes Denkmal in Murmansk eingeweiht: zentrales Element des Monuments ist der Kommandoturm des 2001 gehobenen U-Boots.

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Ein Kunst-Hemd, Made in Nordkorea

Schon wieder bewegt uns eine Nachricht aus Korea, nach der gestrigen Entschuldigung des japanischen Premierministers aufgrund der Kolonialherrschaft 1910-1945: Der deutsche Künstler Dirk Fleischmann nutzt seinen Gastaufenthalt als Visiting Professor an der Hansung University im südkoreanischen Seoul, um von ihm entworfene Hemden und Blusen in Nordkorea produzieren zu lassen.

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„Mutter Heimat“ (Kiew) und weitere Werke Wutschetitschs

In der heutigen FAZ beschreibt der ukrainische Schriftsteller Juri Andruchowytsch („Geheimnis“) in seinem Artikel „Bitte beobachten Sie mein Land! – Was soll die Ukraine in Europa?“ den problematischen Umgang mit Demokratie in seiner Heimat. Er verweist dabei auch auf die wiederaufkommende Verehrung für Stalin (siehe auch das neue Stalin-Denkmal in Saporischschja).

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Japanischer Premierminister entschuldigt sich für Kolonialherrschaft

Der japanische Premierminister Naoto Kan entschuldigte sich am 10. August 2010 bei Südkorea für die japanische Kolonialherrschaft über die koreanische Halbinsel in den Jahren 1910-1945. Dieser Schritt wurde nicht nur in Südkorea lange erwartet und mag auf einen veränderten Umgang Japans mit der Erinnerung an die dunkleren Kapitel der jüngeren Geschichte hinweisen.

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„Augen geradeaus!“ meldet sich zurück

Thomas Wigold gehört zu den wenigen versierten sicherheitspolitischen Journalisten Deutschlands. Sein Blog Augen geradeaus! war immer eine Freude zu lesen. Leider musste es einige Monate pausieren; nun ist das Blog wieder unter einer neuen Adresse online.

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Vernissage: „Endzeit Europa“ (Osnabrück)

Das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum in Osnabrück zeigt ab dem 20. August 2010 die Wanderausstellung „Endzeit Europa – Ein kollektives Tagebuch französischer und deutscher Schriftsteller 1914-1918“ des Brandenburgischen Literaturbüros in Potsdam. Private Texte französischer und deutscher Autoren werden neben beeindruckenden Autochrom-Farbaufnahmen der Fotografen Jules Gervais-Courtellemont und Hans Hildenbrand gezeigt.

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