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Artikel Tagged ‘Japan’

Marissa Roth: One Person Crying – Women and War (Berlin)

Montag, der 04. Mrz 2013 19:35h Keine Kommentare

Sara Duvall mit einem Foto ihres Sohnes Aaron Reed, getötet im Irak, Chillicothe, Ohio 2005 (© Marissa Roth) Vom 8. März bis 3. April 2013 präsentiert das Willy-Brandt-Haus in Berlin die Ausstellung One Person Crying: Women and War mit Fotografien von Marissa Roth. Die 1957 in Los Angeles geborene Pulitzer-Preisträgerin setzt sich seit 1984 mit dieser Thematik auseinander: damals reiste sie in die jugoslawische Heimat ihrer jüdischen Großeltern, die 1942 von ungarischen Faschisten ermordet wurden. 1988 erhielt sie von der Los Angeles Times den Auftrag, afghanische Flüchtlinge zur portraitieren. Das Thema ließ sie nicht mehr los: One Person Crying: Women and War behandelt die Folgewirkungen des Krieges auf Frauen in ihrer jeweiligen Gesellschaft. Mehr…

Vernissage: Die Metamorphose Japans nach dem Krieg. Fotografie 1945-1964 (Berlin)

Donnerstag, der 08. Mrz 2012 16:20h Keine Kommentare

Vom 9. März bis zum 17. Juni 2012 ist im Berliner Museum für Fotografie die beeindruckende und hervorragend präsentierte Ausstellung “Die Metamorphose Japans nach dem Krieg. Fotografie 1945-1964″ zu sehen. Fotografie spielte in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg in Japan eine wichtige Rolle bei der Herausbildung einer neuen nationalen Identität. Vom Schock der Atombombenabwürfe bis hin zur Neupräsentation des Landes bei den Olympischen Spielen in Tokio im Jahr 1964 wurde die Geburt der neuen japanischen Nation von bedeutenden Fotografen begleitet. Mit 123 Fotografien sowie Büchern, Zeitschriften und Ausstellungskatalogen werden die Arbeiten von elf führenden Vertretern der japanischen Fotografie jener Jahre vorgestellt.

Kikuji Kawada: The Map. The A-Bomb Memorial Dome and Ohta River, Hiroshima 1960-65 (© Kikuji Kawada) Mehr…

Tokios Yasukuni Schrein ohne Regierungsbesuch

Sonntag, der 15. August 2010 20:43h Keine Kommentare

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs finden sich jedes Jahr am 15. August, dem Tag der japanischen Kapitulationjapanische Regierungsmitglieder am Yasukuni-Schrein in Tokio ein. Doch der am 4. Juni 2010 gewählte Premierminister Naoto Kan, der sich bereits vor einigen Tagen bei Südkorea für die Kolonialherrschaft 1910-1945 entschuldigte, setzt seinen Versöhnungsweg fort: Zum ersten Mal seit 25 Jahren nahmen keine Regierungsmitglieder an den Zeremonien des Jahrestages teil.

Irei no Izumi

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Japanischer Premierminister entschuldigt sich für Kolonialherrschaft

Dienstag, der 10. August 2010 23:12h Keine Kommentare

Der japanische Premierminister Naoto Kan entschuldigte sich am 10. August 2010 bei Südkorea für die japanische Kolonialherrschaft über die koreanische Halbinsel in den Jahren 1910-1945. Dieser Schritt wurde nicht nur in Südkorea lange erwartet und mag auf einen veränderten Umgang Japans mit der Erinnerung an die dunkleren Kapitel der jüngeren Geschichte hinweisen.

Naval Battle of the Yalu River Mehr…

Vernissage: Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg (Osnabrück)

Mittwoch, der 05. Mai 2010 18:50h 2 Kommentare

Die ambitionierte Ausstellung “Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg” wanderte nun nach Osnabrück ans Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. Ein “vergessenes Kapitel der Geschichte” – so der Untertitel – wird auf diese Weise vielfältig beleuchtet.

African Colonial Soldiers in Boucle du Doubs   Mehr…

Donald gegen Hitler (Spiegel)

Dienstag, der 04. August 2009 18:06h Keine Kommentare

Sven Stillich schreibt auf Spiegel online einen kurzen Artikel zu einigen Trickfilmen, die in den USA während des Zweiten Weltkriegs entstanden. Stilistik und Motivation waren dabei höchst unterschiedlich: Der bekannteste Film dürfte wohl Disneys “Der Fuehrer’s Face” aus dem Jahr 1943 sein, in dem Donald Duck einen Alptraum in “Nutzi Land” durchlebt.

  Der Fuehrer's Face (© Disney): Donald as worker in Nazi Germany Mehr…