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Artikel Tagged ‘Afghanistan’

Filmpremiere: Kriegsfotografinnen (Martin-Gropius-Bau, Berlin)

Montag, 8. Februar 2016, 1143h Keine Kommentare

Der Dokumentarfilm „Kriegsfotografinnen: Der Kampf um Bilder, Leben und Tod“ von Sigrid Faltin wird am 24. Februar 2016 im Martin-Gropius-Bau Berlin als Premiere aufgeführt. Anschließend findet ein Gespräch mit der im Film vorgestellten französischen Fotografin Christine Spengler statt, moderiert von Pascale Hugues (Le Point). Mehr…

Berlinale 2016: Filme mit Kriegsbezug

Dienstag, 2. Februar 2016, 2334h Keine Kommentare

Die 66. Berlinale findet vom 11. bis 21. Februar 2016 statt – heute wurde das Programm veröffentlicht. Beim Durchsehen fällt auf, dass die Themen Krieg, Terror, Flucht und Vertreibung weitaus stärker vertreten sind als in den vergangenen Jahren, zumindest in der künstlerischen Auseinandersetzung, beispielsweise in den Sektionen Forum und Forum Expanded. Dies verwundert angesichts der veränderten weltpolitischen Situation wenig. Die Themenvielfalt ist groß:

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Vortrag „‚Ein Kunstwerk, wie es Männern Freude macht‘ – 100 Jahre Krieg im Spiegel der Kunst“ (Berlin)

Dienstag, 7. Oktober 2014, 1034h Keine Kommentare

Am 13. Oktober 2013 hält Martin Bayer im Käthe-Kollwitz-Museum Berlin seinen Vortrag „‚Ein Kunstwerk, wie es Männern Freude macht‘ – 100 Jahre Krieg im Spiegel der Kunst“. Als Teil des Begleitprogramms zur aktuellen Sonderausstellung „Mahnung und Verlockung – Die Kriegsbildwelten von Käthe Kollwitz und Kata Legrady“ wird auch hier der Bogen von der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Ersten Weltkrieg bis zu zeitgenössichen Ansätzen geschlagen.

„Erzählt von Langemarck, von Ypern, von Verdun, von Reims, von Cambrai, von Flandern und von der Somme, das macht das Blut warm, solange man noch im Trockenen sitzt. Und lasst das Bild der großen Schlacht aus dem Rauch aufschießen wie eine blutrote Orchidee, mit goldenen Feuerstreifen geflammt. Das ist ein Kunstwerk, wie es Männern Freude macht.“

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Catalyst: Contemporary Art and War (Imperial War Museum North, Manchester)

Freitag, 11. Oktober 2013, 1351h 2 Kommentare

Das Imperial War Museum North in Manchester präsentiert vom 12. Oktober 2013 bis 23. Februar 2014 die Sonderausstellung „Catalyst: Contemporary Art and War“, die Arbeiten von mehr als 40 zeitgenössischen Künstlern zum Krieg in unserer Zeit enthält. Die mehr als 70 Werke stammen aus der so vielfältigen wie großen museumseigenen Kunstsammlung und wurden seit dem Golfkrieg von 1990/91 erstellt. Steve McQueen, Frauke Eigen, Paul Seawright, Rasheed Araeen und Willie Doherty gehören zu den beteiligten Künstlern.

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Wunden der Welt – Magnum-Fotografien (Osnabrück)

Mittwoch, 31. Juli 2013, 0946h Keine Kommentare

Ab dem 8. August 2013 präsentieren das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum und das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück gemeinsam die Ausstellung „Wunden der Welt – Magnum-Fotografien vom Spanischen Bürgerkrieg bis zum Arabischen Frühling“. 53 der wichtigsten Fotografien aus mehr als sechs Jahrzehnten Berichterstattung aus Kriegs- und Krisengebieten werden zu sehen sein. Die von Magnum Photos und der Zeitenspiegel-Reportageschule Günter Dahl organisierte Ausstellung ist bis 29. September (Nussbaum-Haus) bzw. 28. Oktober 2013 (Remarque-Friedenszentrum) zu sehen.

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Wartist präsentiert: Podiumsdiskussion „Quo vadis Afghanistan?“, Bayerisches Armeemuseum (Ingolstadt)

Montag, 3. Juni 2013, 1633h Keine Kommentare

Im Rahmen der letztens eröffneten Ausstellung „Landscapes & Memory“ mit Fotografien von Jo Röttger laden wir herzlich zur begleitenden sicherheitspolitischen Diskussionsrunde „Quo vadis Afghanistan?“ mit Experten aus Berlin, Brüssel, Eschborn und Ingolstadt an. Die Podiumsdiskussion findet im Neuen Schloß, dem Haupthaus des Bayerischen Armeemuseums, am Montag, den 10. Juni 2013 von 1800h bis 2000h statt und wird von einem kleinen Empfang gefolgt, der die Möglichkeit zur Fortsetzung der Gespräche bietet.

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Wartist präsentiert: „Landscapes & Memory“ – Fotografien von Jo Röttger, Bayerisches Armeemuseum (Ingolstadt)

Freitag, 10. Mai 2013, 2206h 1 Kommentar

Am 28. Mai 2013 eröffnet die Ausstellung „Landscapes & Memory“ des Hamburger Fotografen Jo Röttger im Bayerischen Armeemuseum in Ingolstadt. In 27 Großformatfotografien mit ihrer an die Romantik erinnernde Bildsprache nähert sich Röttger an Landschaft und Identität an und thematisiert dabei Sehnsucht und Entfremdung genauso wie den Krieg in Afghanistan. Zu der von Martin Bayer (Wartist) kuratierten Ausstellung erscheint eine hochwertige, zweisprachige Publikation.

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Marissa Roth: One Person Crying – Women and War (Berlin)

Montag, 4. März 2013, 1935h Keine Kommentare

Vom 8. März bis 3. April 2013 präsentiert das Willy-Brandt-Haus in Berlin die Ausstellung One Person Crying: Women and War mit Fotografien von Marissa Roth. Die 1957 in Los Angeles geborene Pulitzer-Preisträgerin setzt sich seit 1984 mit dieser Thematik auseinander: damals reiste sie in die jugoslawische Heimat ihrer jüdischen Großeltern, die 1942 von ungarischen Faschisten ermordet wurden. 1988 erhielt sie von der Los Angeles Times den Auftrag, afghanische Flüchtlinge zur portraitieren. Das Thema ließ sie nicht mehr los: One Person Crying: Women and War behandelt die Folgewirkungen des Krieges auf Frauen in ihrer jeweiligen Gesellschaft. Mehr…

Bryan Adams: Exposed (Düsseldorf)

Samstag, 2. Februar 2013, 1647h Keine Kommentare

Vom 2. Februar bis 22. Mai 2013 zeigt das NRW-Forum Düsseldorf die Ausstellung Exposed des den meisten als Musiker bekannten Künstlers Bryan Adams. Viele der ca. 150 gezeigten Arbeiten sind Glamour-Portraits von Schauspielern und Musiker-Kollegen. Als maximaler Bruch zu all den makellosen Stars sind Adams‘ Portraits britischer Kriegsversehrter zu sehen: eindrucksvolle Portraits vom Krieg gezeichneter Menschen. Prothesen ersetzen die einstigen Gliedmaßen, monströse Narben verweisen auf die Verwundungen und den Schmerz. Die Bilder seien laut Adams sein Weg, „das Erbe des Krieges zu zeigen“. Mehr…

Harun Farocki: Ernste Spiele I-IV (Videoart at Midnight, Berlin)

Dienstag, 22. Januar 2013, 1509h Keine Kommentare

Am Freitag 25. Januar 2013 um 2400h präsentiert das Projekt Videoart at Midnight die vier Videoarbeiten Ernste Spiele I-IV (2010) des Dokumentarfilmers und Medienkünstlers Harun Farocki. Seit vier Jahren zeigen der Sammler Ivo Wessel und der Galerist Olaf Stüber einmal pro Monat Videokunst im Berliner Kino Babylon Mitte. Die vier Arbeiten von Farocki behandeln Trainingsmethoden des US Militärs und den computerunterstützten Umgang mit posttraumatischen Belastungsstörungen. Der Übergang zwischen Kriegsspiel, Kriegssimulation und realem Krieg erscheint zunehmend fließend.

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